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Sex und Sport, Teil 1Sex zwei Stunden vor dem Sport hat positive aber auch negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Athleten. Das wurde bei sportwissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt. Negative Auswirkungen Schnellkraftsportler (Sprinter, Kugelstoßer, etc.)
müssen mit Leistungsabnahmen rechnen. Dabei ist es nicht der
Energieverbrauch beim Sex, der den Athleten die Schnellkraft raubt. Das Hormon Testosteron
(zuständig für die Aggressivität) wird beim Liebesakt bei Männern
abgebaut. Bei Frauen kommt es zu einer erhöhten Bildungsrate. Ist das
Liebesspiel zu Ende, werden Glückshormone ausgeschüttet. Diese sind für die
innere Ruhe, Gelassenheit und Entspannung verantwortlich. Für
Schnellkraftsportler ist das von großem Nachteil, da die nötige Aggressivität
zu einem Leistungsmaximum beiträgt. Seien Sie daher vor Ihrem Wettkampf
enthaltsam. Quelle: http://www.wecarelife.at/CDA_Master/1,3008,4029_10741_27450,00.html 25. Juli 2005
Sex und Sport, Teil 2Sex vor Prüfungen hilft Wirkt nur mit Koitus Wer vor einer Prüfung Sex hatte, steht die Angstsituation einer britischen Studie zufolge tatsächlich lockerer und stress-resistenter durch. Allerdings, so berichtet das Magazin "New Scientist", sollte es am besten "echter" Beischlaf sein. Selbstbefriedigung oder andere Sexpraktiken, bei denen es nicht zum Koitus kommt, haben der Studie nach eine deutlich schlechtere Anti-Stress-Wirkung.Das Team um Stuart Brody, Psychologe von der University of Paisley, ließ dazu 24 Frauen und 22 Männer zwei Wochen lang Tagebuch über ihre sexuellen Aktivitäten führen. Anschließend mussten sie einen Stresstest absolvieren: Vor einem Auditorium reden und öffentlich Kopfrechnen. Bei Probanden, die Beischlaf hatten, zeigten sich dabei die wenigsten Stresssymptome und der unauffälligste Blutdruck. Liebhaber anderer Sexpraktiken lagen im Mittelfeld. Bei abstinenten Teilnehmern hingegen blieben die stressbedingt erhöhten Blutdruckwerte am längsten bestehen. "Die positiven Effekte konnten nicht nur der Kurzzeit-Entspannung nach dem Orgasmus zugerechnet werden, denn sie hielten mindestens eine Woche lang an", erläuterte Brody der Zeitschrift. Er vermutet, dass die Ausschüttung des Hormons Oxytocin, das für Partnerschafts- und Vertrauensbildung eine Rolle spielt und unter anderem auch stillende Mütter vor Stress schützt, für den beruhigenden Effekt verantwortlich sein könnte. Angaben zu den tatsächlichen Oxytocin-Werten im Blut der Probanden wurden jedoch nicht gemacht. Quelle: http://www.n-tv.de/627073.html 1. Februar 2006 |