Rollenspiel
Was ist Rollenspiel? Nun, machen wir einen Test. Stell Dir vor, Du gehst in
den Keller hinab. Du gehst die Treppe hinab, um eine Flasche Wein für den
gemütlichen Abend zu holen und kommst die Treppe wieder hoch. Du öffnest die
Tür, die wieder zurück in Deine Wohnung führt und stehst plötzlich... in
einem Burghof. In einer waschechten mittelalterlichen Burg. Du bist der Diener
eines Adeligen, hattest einen Auftrag Deines Herren und plötzlich jetzt dies:
Alarm ertönt, die Burg wird gestürmt! Was machst Du?
So oder so ähnlich läuft das Ganze ab. Wer schon immer der Ansicht war, dass
man an Stelle von Frodo in Tolkiens Herr der Ringe sich an so mancher Stelle
gaaaanz anders entschieden hätte, hat im Rollenspiel die Möglichkeit dazu. Man
schlüpft in die... nun ja, in die Rolle eines Anderen. Dieser Andere kann ein tapferer
Krieger, ein gemeiner Dieb, ein verschlagener Zauberer oder ein treuer Heilkundiger
sein. Mensch, Elf, Zwerg, Hobbit und mehr, alles ist möglich. Es gibt keine Grenzen außer
der eigenen Phantasie. Selbstverständlich ist man auch nicht auf den
Fantasy-Bereich angewiesen. Star Trek, Akte X, jede reale oder vorstellbare Welt ist
spielbar.
Soviel in kurzen Worten, es wurde schon viel mehr (und besser) zu diesem
Thema geschrieben, da muss ich das Rad nicht neu erfinden. Am besten mal
bei den Links schauen.
Bei mir haben die Systeme Rolemaster, (A)D&D und DSA Vorrang, aber
eigentlich ist mir alles recht, solange es nur im Fantasy-Bereich angesiedelt
ist. Eine eigene Welt ist inzwischen natürlich auch entstanden, aber ich werde
garantiert nicht alle Details für meine Spieler hier einstellen. Also: wer sie kennen
lernen will, muss schon in einer Gruppe bei mir spielen. ;-)
Ganz wichtig ist dabei die richtige Ernährung
(die traditionelle Teekanne
meiner DSA-Runde ist nicht
mit im Bild).